Der Graue Star (Katarakt)
Als Grauen Star (med: Katarakt) bezeichnet man eine mit dem Alter zunehmende Trübung der in der Jugend glasklaren Augenlinse. Diese Trübung und die damit einhergehende Abnahme des Sehvermögens beginnt meist unbemerkt und verstärkt sich langsam mit zunehmendem Alter. Die am häufigsten vorkommende Art des Grauen Stars ist die Alters-Katarakt.
Aufgrund des schleichenden Krankheitsverlaufes bleibt der Graue Star von den Betroffenen zunächst oft unerkannt. So kommt es z.B. bei Autofahrern häufig vor, dass die Grenzen für die Fahrerlaubnis unbemerkt unterschritten werden. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind darum unerlässlich.

- Intraokularlinse
Die Behandlung des Grauen Stars
Im Spätstadium kann der Graue Star zum vollständigen Verlust des Sehvermögens am betroffenen Auge führen. Die einzig sinnvolle Behandlung des Grauen Stars ist eine Star- oder Katarakt-Operation. Bei diesem Eingriff wird die trübe, körpereigene Linse durch eine klare Kunstlinse ersetzt.
Durch andere, alternative Behandlungsmethoden, Medikamente oder eine Diät kann diese Augenerkrankung nicht behandelt und nicht einmal deren Entwicklung beeinflusst werden.
Den richtigen Zeitpunkt einer Operation bestimmen weitestgehend Sie! Während man früher mit der Indikationsstellung für die Katarakt-Operation noch abwartete, bis der Star "reif" war, sieht man inzwischen den richtigen Zeitpunkt für den Eingriff als gekommen an, wenn sich der Patient im alltäglichen Leben beeinträchtigt fühlt.
Die Symptome des Grauen Stars
- langsam fortschreitende Sehverschlechterung für die Ferne und/oder Nähe
- erhöhte Blendempfindlichkeit
- verringertes Kontrastsehen
- gestörtes Farbempfinden
