Die Makuladegeneration

Die Makula lutea, auch "gelber Fleck" genannt, ist der medizinische Fachbegriff für die auf der Netzhautmitte liegende Stelle des schärfsten Sehens: sie ermöglicht uns das Lesen, das Erkennen von Details und das Unterscheiden von Farben.

Bei einer Makuladegeneration liegt genau in diesem winzigen Areal eine Störung vor - unsere zentrale Sehschärfe geht ganz oder teilweise verloren. Betroffene sehen in der Mitte des Gesichtsfeldes verzerrt, unscharf oder einen dunklen Fleck.

In früheren Generationen trat diese Augenerkrankung weitaus seltener auf. Der Grund dafür liegt jedoch nicht daran, dass unsere Vorfahren gesünder lebten, vielmehr liegt die Antwort in unserer gestiegenen Lebenserwartung. Die weitaus häufigste Form der Makuladegeneration ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD).

Ursachen

Die Ursachen der Makuladegeneration sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Bisherige Erkenntnisse weisen jedoch auf folgende mögliche Risikofaktoren hin:

  • Alter (Risiko steigt mit zunehmendem Lebensalter)
  • positive Familienanamnese (Makuladegeneration bei Familienangehörigen)
  • Rauchen
  • Bluthochdruck
  • Kreislauferkrankungen
  • intensive oder längere UV-Lichteinwirkung
  • Mangel an Vitaminen/Mineralien